Es ist 2:41 Uhr. Du bist müde, aber noch wach. Dein Körper will Ruhe, dein Kopf läuft weiter und dein Daumen scrollt noch durch Instagram.
Kommt dir bekannt vor?
Cloudpillo hat 625 Menschen in Deutschland zu ihrem Schlaf befragt. Die Ergebnisse beweisen nicht, was schlechten Schlaf verursacht, zeigen aber, welche Faktoren die Befragten selbst häufig mit ihren Nächten verbinden und welche Gewohnheiten gemeinsam mit höherer oder niedrigerer selbst eingeschätzter Schlafqualität auftreten.
Was die Befragten als Einfluss auf ihren Schlaf nannten
An der Umfrage nahmen 327 Frauen und 298 Männer teil. Sie wurde vom 5. bis 19. März 2025 durchgeführt.
55,7 % nannten die eigene Gesundheit, 53 % Jobstress, 40,6 % persönliche Sorgen und 20,2 % das Wetter als Faktoren, die ihren Schlaf beeinflussen.
Rund 5 % sagten sogar, Regen oder Wind würden ihnen beim Einschlafen helfen.
Zeitumstellung und Schlaf
Fast 41 % der Befragten gaben an, dass die Zeitumstellung ihren Schlaf stört. 2,6 % bewerteten sie positiv, während 40 % keinen Unterschied bemerkten.
Wie stark Menschen auf die Zeitumstellung reagieren, ist unterschiedlich. Die Ergebnisse sollten daher als selbst berichtete Erfahrungen und nicht als klinischer Befund verstanden werden.
Bewegung und Schlafqualität traten in der Umfrage gemeinsam auf
Befragte mit hoher selbst eingeschätzter Schlafqualität waren häufiger körperlich aktiv. Mehr als 52 % der Personen mit acht Stunden Schlaf sagten, dass sie regelmäßig Sport treiben; unter den Personen mit fünf Stunden Schlaf sagten 71 %, dass sie keinen Sport treiben.
Das ist ein Zusammenhang in der Umfrage und kein Beweis dafür, dass das eine direkt das andere verursacht. Schlaf und Aktivität können sich gegenseitig beeinflussen, und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle.
Smartphone-Nutzung am Abend und selbst eingeschätzter Schlaf
Unter den Befragten mit hoher Schlafqualität sagten 60 %, dass sie abends nicht zum Smartphone greifen; 40 % taten es trotzdem. Wer vor dem Schlafen noch das Handy nutzte, war häufiger unter den Personen vertreten, die ihre Schlafqualität mit 6 oder schlechter bewerteten.
Bildschirmnutzung vor dem Schlafengehen kann geistig aktiv halten, und helles Licht am Abend kann die normalen Schlaf-Wach-Signale des Körpers beeinflussen. Wenn du merkst, dass spätes Scrollen dich wach hält, kann weniger Bildschirmzeit vor dem Schlafen einen Versuch wert sein.
Du brauchst keine perfekte Routine
Kleine Gewohnheiten können den Abend ruhiger machen. Zum Beispiel:
1. Baue regelmäßige Bewegung in deinen Alltag ein, auf eine Weise, die zu dir passt.
2. Wenn dein Handy dich wach hält, probiere aus, es vor dem Schlafengehen früher wegzulegen.
3. Achte darauf, dass Bett, Matratze und Kissen sich für deinen Körper und deine Schlafgewohnheiten angenehm anfühlen.
Warum Cloudpillo diese Umfrage durchgeführt hat
Wir wollten besser verstehen, welche Faktoren Menschen selbst mit besseren oder schlechteren Nächten verbinden. Die Umfrage ist eine Momentaufnahme von 625 Befragten in Deutschland; sie ist keine medizinische Studie und kein Beweis dafür, dass eine einzelne Gewohnheit besseren Schlaf garantiert.
Für Cloudpillo ist die praktische Erkenntnis: Schlafkomfort ist individuell, und sowohl Alltagsgewohnheiten als auch die Schlafumgebung können eine Rolle spielen.
Alle Zahlen und Diagramme
Du möchtest alle Ergebnisse sehen? Hier findest du die vollständige Umfrage und Grafiken.
Für Presseanfragen, Daten oder Expertenzitate: cloudpillo@laika.berlin
Fazit
Die Umfrage deutet darauf hin, dass Gesundheitsfragen, Jobstress, persönliche Sorgen, Aktivitätsniveau und abendliche Handynutzung in der Beschreibung des eigenen Schlafs eine Rolle spielen. Statt nach einer universellen Lösung zu suchen, kann es sinnvoll sein, die eigene Routine und Schlafumgebung anzuschauen und dort Veränderungen auszuprobieren, wo du selbst Einfluss hast.
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